Wer Kim kennt, weiß: Stillstand ist nicht ihr Ding.
Ob auf der Tanzbühne, in der Gastronomie oder heute bei Wordsmattr – sie steckt überall ihre Energie, Neugier und gute Laune hinein.

Nach einer professionellen Tanzausbildung in München, ihrem Abschluss als Restaurantfachfrau in der Gastro und mehreren spannenden Stationen in der Arbeitswelt ist Kim heute ein zentraler Teil unseres Teams. Als Ansprechpartnerin für unsere Kunden sorgt sie dafür, dass aus Ideen echte Ergebnisse werden – mit Energie und Gewissenhaftigkeit, die anstecken. Privat stehen Dackel Lenny, Pizza und Wandern ganz oben auf der Liste.

Im Interview spricht Kim darüber, wie sie ihren Weg zu Wordsmattr gefunden hat, was sie beruflich antreibt und warum auch Umwege manchmal genau dahin führen, wo man hingehört.

 

Hi Kim, danke, dass du dir heute Zeit für uns genommen hast  😊 Erzähl doch mal: Wie bist du in der Online-Medien-Branche gelandet? Was begeistert dich gerade am Medium Advertorial, das nicht selten vollkommen unterschätzt und teilweise als “altbacken” abgetan wird?

Das kreative Schreiben liegt mir irgendwo im Blut – mein Opa hat Bücher geschrieben, ich habe schon in der Grundschule damit angefangen und später als Teenie über viele Jahre hinweg einen eigenen Blog geführt. Der Weg in die Online-Medien war also quasi vorprogrammiert und genau diese Leidenschaft für gutes Storytelling bringe ich heute in Advertorials ein. Für mich sind sie absolut nicht „altbacken“, sondern die Königsklasse des digitalen Marketings, weil sie den Leser nicht mit blinkenden Bannern catchen wollen, sondern durch echten Mehrwert überzeugen. Wenn jemand den Text liest und am Ende denkt: „Gute Story, cooler Tipp!“, statt genervt wegzuklicken – dann habe ich meinen Job richtig gemacht.

 

Wie balancierst du die kreativen Wünsche des Kunden mit den redaktionellen Anforderungen eines Advertorials, damit der Content sowohl werblich erfolgreich als auch glaubwürdig ist?

Ich sehe mich da ein bisschen als Übersetzerin: Der Kunde bringt das Produkt, ich liefere die Story. Wenn ein Kunde zu viel „Hard-Sell“ will, mache ich ihm charmant klar, dass Leser sofort abschalten, wenn sie einfach stumpf mit Werbung bespielt werden. Ich verpacke die Botschaft also so, dass sie sich wie ein normaler, spannender Artikel liest – denn nur durch diese Glaubwürdigkeit bringt das Advertorial am Ende auch den gewünschten Erfolg.

 

Was ist die größte Herausforderung bei der Betreuung von Kunden, die zum ersten Mal Advertorials buchen, und welche drei Tipps gibst du ihnen, um diesen Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten?

Die größte Herausforderung ist das Thema Vertrauen. Erstkunden müssen oft erst lernen, ein Stück Kontrolle abzugeben und darauf zu vertrauen, dass wir genau wissen, was wir tun. Advertorials sind unser tägliches Geschäft – wir machen das jeden Tag mit großem Erfolg und wissen genau, welche Hebel funktionieren.

Meine drei Tipps für einen reibungslosen Prozess:
– Storytelling statt Produkt-Pitch: Fokussiere dich auf ein echtes Problem des Lesers. Wenn der Inhalt fesselt, kommt das Interesse am Produkt ganz von allein.
– Das perfekte Match: Vertrau uns bei der Wahl des Kanals. Durch unsere tägliche Erfahrung wissen wir ganz genau, welches Medium für welchen Kunden am besten funktioniert und wo deine Botschaft den größten Erfolg bringt.
– Flexibel bleiben & Input liefern: Liefere uns gerne Futter (Zahlen, Insights, Bildmaterial), aber lass uns beim Texten freie Hand. Wenn wir eine Headline

 

Welches Tool, mit dem du im Alltag arbeitest (z.B. Slack, Pipedrive, Freshbooks), würdest du sofort vermissen, wenn es morgen verschwinden würde – und warum?

Ganz klar Trello und Slack – ohne die beiden würde bei mir sofort das absolute Chaos ausbrechen. Trello ist mein ausgelagertes Gehirn, mit dem ich alle Projekte von der ersten Idee bis zum Go-Live strukturiere. Slack wiederum schlägt die perfekte Brücke zwischen digitaler Kaffeeküche, schnellen Absprachen und dem täglichen Austausch von Memes. So bleibe ich im Homeoffice vernetzt mit meinen lieben Kollegen.

 

Wenn du eine „Office Policy“ (eine lustige, neue Büroregel) für Wordsmattr einführen dürftest, die sofort gilt, welche wäre das?

Die „Meme-Pflicht“ für den Montagmorgen-Check-in! Ein einfaches, trockenes „Guten Morgen“ im Slack-Channel wird offiziell verboten. Wer die Arbeitswoche einläutet, muss seinen aktuellen Koffein- und Motivationsstatus zwingend in Form eines passenden GIFs oder Memes posten. Das bricht das erste Montags-Tief sofort und sorgt dafür, dass das ganze Team direkt mit einem Lachen in die Woche startet. 

 

Du hast seit kurzem einen zuckersüßen, kleinen Helfer im Homeoffice. Wie unterstützt dich der kleine Lenny im stressigen Kampagnenalltag?

Lenny ist als Zwergdackel-Welpe offiziell unser neuer Chief Happiness Officer! Er ist mittlerweile bei jedem Teammeeting am Start und lockert die Runde sofort auf – sobald seine Schnauze im Video-Call auftaucht, ist ein Grinsen garantiert.
Auch meine Mittagspause hat er revolutioniert: Während ich früher alleine und mit einem Podcast auf den Ohren spazieren gegangen bin, habe ich jetzt die beste vierbeinige Begleitung an meiner Seite, um gemeinsam frische Luft zu schnappen und den Kopf für den Nachmittag freizubekommen.

 

Kampagnenmanagement bei Wordsmattr wirkt bei dir mehr wie eine Berufung als ein Job. Aber was wäre, wenn du nicht bei Wordsmattr gelandet wärst, welcher Berufung würdest du jetzt nachgehen?

Siehe meine Antwort auf Frage 11 😊

 

Du hast ja ursprünglich eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau absolviert und bringst sogar eine professionelle Tanzausbildung mit – was hast du aus diesen
Welten mitgenommen, das dir heute im Agenturalltag hilft?

Aus beiden Ausbildungen habe ich vor allem ein wichtiges Mantra mitgenommen: Wenn man meint, man kann nicht mehr, geht immer noch eine Schippe mehr! Vom Tanzen habe ich die eiserne Disziplin und aus der Gastro das Gesetz, dass man erst nach Hause geht, wenn für den nächsten Tag alles perfekt vorbereitet und eingedeckt ist.

Übertragen auf meinen Agenturalltag bedeutet das: Wenn vor einem Go-Live einer Kampagne die Hütte brennt, wird sich durchgebissen. Ich klappe den Laptop erst zu, wenn alle Artikel finalisiert, die Mails raus und das Trello-Board für den nächsten Morgen blitzblank vorbereitet sind.

 

Deine Geschichte zeigt, dass Wege selten gerade oder nach Plan verlaufen. Was würdest du jemandem raten, der beruflich gerade auf der Suche nach seinem “Platz” ist?

Vergiss perfekte Lebensläufe – sei lieber offen, mutig und sag einfach „Ja!“, wenn eine neue Chance anklopft. Statt darauf zu warten, bis du dich zu 100 Prozent bereit für eine Aufgabe fühlst, solltest du direkt ins kalte Wasser springen. Bleib dabei immer hungrig auf Wissen, saug alles Neue auf wie ein Schwamm, stell Fragen und hab einfach Lust darauf, dich ständig weiterzuentwickeln. Wer offen bleibt, statt alles zu zerdenken, geht komplett unvoreingenommen an neue Aufgaben heran – und oft wartet der Traumjob genau hinter einer Ecke, die man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte.
Hab Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten, bleib neugierig und gestalte deinen Weg genau so, wie es für dich am besten passt.

 

Du magst BMW, Pizza (mit viel Käse) und Dackel. Wie würde dein perfekter Advertorial-Titel lauten, wo all diese Liebschaften vereint sind?

Die 3-Punkte-Formel gegen Stress: Warum die perfekte Wohlfühl-Kombi aus Fahrspaß im BMW, Dackel-Kuscheln und einer Pizza mit extra viel Käse besteht.

 

Stell dir vor, du hättest unbegrenztes Budget für ein Passion Project – was würdest du ins Leben rufen?

Ich würde einen Hundehof mitten in der Natur gründen. Das wäre ein absolutes Paradies für alte und schwer vermittelbare Hunde, die im normalen Tierheim oft übersehen werden. Dank des unbegrenzten Budgets gäbe es dort riesige Wiesen zum Tollen, beste Betreuung und eine lebenslange Kuschelgarantie, damit sie ihren Lebensabend in aller Ruhe genießen können. Das wäre mein absolutes Herzensprojekt!

Abschließend – was bedeutet für dich Erfolg?

Erfolg bedeutet für mich, am Ende meines Lebens gemeinsam mit meiner Familie glücklich und mit einem Lächeln auf all die erlebten Momente zurückblicken zu können. Wenn ich weiß, dass ich für meine Liebsten da war und wir ein erfülltes, liebevolles Leben geteilt haben – dann ist das für mich der größte Erfolg überhaupt.

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