AI Overviews bedeuten für Ihr Marketing vor allem eines: Google beantwortet Suchanfragen direkt über den organischen Treffern, und Sie verlieren Klicks, obwohl Ihre Rankings stabil bleiben. In den KI-Antworten tauchen bevorzugt Marken auf, die auf Medien mit hoher Autorität erwähnt werden. Deshalb gewinnen redaktionelle Platzierungen für Ihre Content-Strategie spürbar an Gewicht.

  • AI Overviews senken die Klickrate auf organische Treffer bereits um 14 bis 44 Prozent.
  • Zwei Drittel aller KI-Zitate stammen zwar aus Owned Content, doch Domain-Autorität entscheidet zunehmend, wer zitiert wird.
  • Gartner erwartet bis 2027 doppelt so hohe PR- und Earned-Media-Budgets, weil Sprachmodelle extern validierte Quellen bevorzugen.
  • Redaktionelle Platzierungen auf autoritätsstarken Medien verbessern Ihre Chancen auf KI-Erwähnungen.

AI Overviews im Marketing: Was sie sind und warum Ihr Traffic trotz guter Rankings sinkt

AI Overviews sind KI-Zusammenfassungen, die Google oberhalb der klassischen Treffer ausspielt. Sie bündeln Informationen aus mehreren Webseiten und beantworten die Frage direkt in der Suche. Ihr Nutzer bekommt seine Antwort also, bevor er Ihr Ergebnis überhaupt sieht.

Dazu kommt der Platz: Die KI-Box nimmt einen großen Teil des ersten Bildschirms ein und schiebt organische Treffer nach unten. Besonders betroffen sind informationale Suchen. Dort erscheint bei rund 60 Prozent der Anfragen eine KI-Antwort, bei kommerziellen Anfragen bei rund 20 Prozent.

Der Effekt hat einen Namen: Zero-Click. Ihre Seite wird weiterhin ausgespielt, der Besuch bleibt aber in der KI-Antwort hängen. Wir haben für den DACH-Raum ausgewertet, was nach dem Start am 26. März 2025 passiert ist, mit Fokus auf informatorische Suchanfragen und Seiten aus Bildung, Magazinen und Zeitungen.

Kennzahl Wert
Bildschirmanteil eines AI Overviews 42 % Desktop, 48 % Mobil
Klicks im DACH-Raum nach dem Start minus 17,8 %
Click-Through-Rate im DACH-Raum minus 14 %
Impressionen im DACH-Raum minus 1,2 %

Wie stark sinkt die Klickrate wirklich? Die Zahlen aus DACH und den USA

Die sauberste Messung aus den USA stammt vom Pew Research Center: rund 900 Erwachsene, etwa 68.000 Suchanfragen im März 2025. Mit AI Overview klickten nur 8 Prozent auf ein organisches Ergebnis, ohne KI-Box waren es 15 Prozent. Auf Links innerhalb der Box klickte gerade einmal rund 1 Prozent. Und ein Viertel der Nutzer beendete die Suche direkt nach der KI-Antwort.

Ahrefs kommt auf Basis von 300.000 Keywords zu einem ähnlichen Bild. Die Klickrate auf Position 1 fiel nach Einführung der AI Overviews um 34,5 Prozent. In der Folgeerhebung mit Stand Dezember 2025 lag das Minus bereits bei 58 Prozent.

Der Effekt wächst also mit der Zeit. Für Deutschland zeigt eine SISTRIX-Analyse, wie schnell das geht.

Die steilste Kurve: Im Mai 2025 hatten rund 2,18 Prozent der deutschen Top-10-Rankings ein AI Overview, im Dezember 2025 waren es etwa 47 Prozent. Der durchschnittliche CTR-Rückgang stieg im selben Zeitraum von 12 auf 44 Prozent.

Für Ihre Keyword-Planung zählt das Muster dahinter: Frage-Formulierungen lösen in 64 Prozent der Fälle eine KI-Antwort aus. Selbst Brand-Keywords waren im Dezember 2025 schon zu rund 27 Prozent betroffen. Ihr Markenname schützt Sie also nur noch teilweise.

Welche Quellen zitieren KI-Systeme bevorzugt, und was heißt das für Ihre Sichtbarkeit?

Die größte verfügbare Auswertung umfasst rund 250.000 Antworten von ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity. Ihr Ergebnis: Zwei Drittel der Zitate stammen aus unternehmenseigenen Inhalten wie Corporate Blogs, Websites und Landingpages.

Quellentyp Anteil an allen Zitaten
Unternehmenseigener Content 66,2 %
Fachmedien 7,4 %
User Generated Content 6,4 %
Bewertungsplattformen 5,4 %
Nachrichtenportale 5,2 %
Referenzseiten wie Wikipedia 4,9 %

Eine Einschränkung gehört dazu: Die Daten sind über mehrere Sprachen und KI-Systeme hinweg erhoben. Eine repräsentative Studie nur für Google AI Overviews im DACH-Raum gibt es bislang kaum. Für das deutsche News-Segment liefert dieselbe Analyse trotzdem einen klaren Anhaltspunkt: welt.de kommt auf gut ein Sechstel der Zitationen, das Handelsblatt auf 12,2 Prozent, Chip auf 8,9 Prozent. Dahinter folgt ein breites Feld großer Leitmedien, und welches davon zitiert wird, hängt stark von Branche und Fragestellung ab.

Der hohe Owned-Anteil klingt nach Entwarnung. Er verteilt sich aber auf Domains, die bereits Autorität mitbringen: Die 30 am häufigsten in AI Overviews zitierten URLs aus 1.000 beobachteten Keywords kamen im Schnitt auf ein Domain Rating von 69,3.

 

Kurz erklärt: Das Domain Rating ist ein Ahrefs-Wert zwischen 0 und 100, der die Stärke des Linkprofils einer gesamten Domain abbildet. Werte um 70 erreichen typischerweise etablierte Marken und große Medienhäuser, kaum aber junge Unternehmensblogs.

Der zweite Faktor ist Spezialisierung. Laut SISTRIX werden Domains mit klarem Themenfokus wie Gesundheit oder Finanzen häufiger in AI Overviews zitiert als breit aufgestellte Generalisten. Für Ihre Medienwahl heißt das: Ein Fachmedium Ihrer Branche kann mehr bewirken als die größte Reichweite.

Warum Medienautorität jetzt mehr zählt als klassischer Linkaufbau

Rankings und KI-Zitate entkoppeln sich. Eine Studie verglich Googles organische Suche mit vier generativen Systemen: 53 Prozent der von AI Overviews zitierten Domains tauchten in den organischen Top 10 derselben Anfrage gar nicht auf. Wer seine Strategie allein auf Positionen und Backlinks ausrichtet, optimiert also auf ein Signal, das KI-Antworten nur noch zum Teil erklärt.

Sprachmodelle bewerten Glaubwürdigkeit über den redaktionellen Rahmen, in dem eine Marke auftaucht. Eine Nennung in einem Fachartikel zu Ihrem Thema signalisiert dem Modell: Diese Marke gehört dazu. Der einzelne Backlink tritt dabei in den Hintergrund. Besonders gut tragen drei Arten von Inhalten:

  • Exklusive Daten und Studienergebnisse aus Ihrem Unternehmen.
  • Expertenkommentare zu aktuellen Branchenfragen.
  • Inhalte mit Nachrichtenwert für die Leser des Mediums.

Diese Verschiebung kommt inzwischen auch in den Budgetplanungen an.

Die Zahl für Ihr Budget-Meeting: Gartner erwartet, dass sich die Budgets für PR und Earned Media, also unbezahlte redaktionelle Erwähnungen, bis 2027 verdoppeln. Die Begründung: Sprachmodelle zitieren bevorzugt Quellen, die durch externe Validierung Vertrauen aufgebaut haben.

Ihre eigene Website bleibt das Fundament. Ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten entsteht aber zunehmend auf fremden Domains, über unabhängige Erwähnungen und glaubwürdige Drittquellen. Genau dort setzt Digital PR mit redaktionellen Platzierungen an: Sie stärkt Ihre Domain über Links und Ihre KI-Sichtbarkeit über Nennungen im passenden Umfeld.

Advertorial, Blogartikel, Banner: Was den Unterschied für KI-Zitate macht

Ein Advertorial erscheint im redaktionellen Umfeld eines Mediums und profitiert von dessen Domain-Autorität. Ein Blogartikel bleibt auf Ihrer eigenen Domain, ein Display-Banner liefert der KI keinen Fließtext, den sie zitieren könnte. Drei Merkmale machen den Unterschied:

  • Ihr Text steht auf einer etablierten Medien-Domain mit Vertrauensvorschuss.
  • Sie platzieren eine konkrete Aussage ohne redaktionelle Einschränkungen.
  • Ein Artikel mit Daten liefert Sprachmodellen zitierfähige Passagen.

Ein Vorteil für Ihr Budget: Die Texterstellung ist bei der Buchung eines Advertorials in der Regel kostenfrei. Wollen Sie sich eher als Experte positionieren, passt ein Gastbeitrag. Das ist ein von Ihnen verfasster Artikel auf einer externen Plattform, mit Autorenbiografie und Link zu Ihrer Website. Dieses Format stärkt vor allem Ihre persönliche Themenautorität.

Welches Format passt zu Ihrem Ziel: PR-Advertorial, Fachmedien oder Premium-Platzierung?

Das richtige Format hängt davon ab, ob Sie dauerhaft auffindbar sein, eine Fachzielgruppe erreichen oder auf den größten Leitmedien sichtbar werden wollen. Bei Wordsmattr decken wir alle drei Ziele mit eigenen Ausbaustufen unserer Online Advertorials ab.

Wenn Ihr Ziel ist … dann passt Was drinsteckt
eine dauerhaft auffindbare Erwähnung mit überschaubarem Budget PR-Advertorial SEO-optimiert, Laufzeit 12 Monate oder unbegrenzt, ohne garantierte Reichweite
Themenautorität bei einer B2B-Zielgruppe Ihrer Branche Fachmedien-Advertorial Platzierung in Branchenmagazinen mit garantiertem Traffic und Reporting
maximale Markenwirkung auf Tier-1-Medien Premium Advertorial Tier-1-Medien, Traffic-Zufuhr über mehrere Kanäle, Reporting

Preislich starten die drei Stufen bei 1.500, 4.000 und 9.000 Euro. Den Preis treiben vor allem das gewählte Medium und die Frage, ob Sie garantierte Reichweite und zusätzliche Traffic-Zufuhr buchen. Für die meisten Marketing-Teams ist ein PR-Advertorial auf einem thematisch passenden Medium der sinnvollste Einstieg, im B2B lohnt sich früh der Blick auf Fachmedien.

Sie müssen dafür keine eigenen Redaktionskontakte aufbauen. Wir übernehmen Medien- und Formatberatung, Texterstellung, Abstimmung mit dem Publisher, Veröffentlichung und Reporting. Welche Medien infrage kommen, sehen Sie bei unseren Online Advertorials auf über 475 Medien im DACH-Raum.

Grenzen, Kosten und nächste Schritte: Was Sie realistisch einplanen sollten

Eine Garantie, dass Ihre Platzierung in einem AI Overview zitiert wird, keine Garantie. Google stellt die Quellen pro Anfrage zusammen. Planbar ist die Veröffentlichung selbst: Medium, Format, Laufzeit und bei den Traffic-Formaten die Reichweite. Und wer einmal drin ist, bleibt oft: Im Median nennt ein AI Overview 11 Domains, von denen 8 über Monate hinweg präsent bleiben.

Beim Messen arbeiten Sie mit Annäherungen, denn den lückenlosen Weg vom KI-Zitat zum Kauf bildet bislang kaum ein Tool ab. Drei Indikatoren geben Ihnen ein belastbares Bild:

  • Prüfen Sie monatlich 10 bis 20 Fragen Ihrer Zielgruppe in ChatGPT, Perplexity und Google.
  • Beobachten Sie Referral-Traffic von KI-Diensten in Ihrer Webanalyse.
  • Kombinieren Sie Brand-Suchen aus der Search Console mit dem Reporting Ihrer Platzierung.

Finanziell bewegen Sie sich je nach Format zwischen 1.500 und gut 9.000 Euro pro Platzierung. Die Veröffentlichung erfolgt innerhalb kurzer Zeit, bis KI-Systeme eine neue Quelle aufnehmen, sollten Sie eher Monate einplanen.

Seit unserem ersten Auftrag 2012 haben wir rund 5.000 Kampagnen im redaktionellen Umfeld umgesetzt. Für den Start brauchen wir von Ihnen nur drei Dinge: Ihre Zielgruppe, Ihre wichtigsten Themen und einen Budgetrahmen.

Die neue Vertrauensfrage im KI-Zeitalter

Im KI-Zeitalter wägen Sie zwischen Kontrolle und Vertrauen ab: Auf Ihrer Website bestimmen Sie jede Zeile, in KI-Antworten zählt, wer extern für Sie bürgt. Ihr nächster Schritt dauert eine Stunde. Stellen Sie zehn Fragen Ihrer Kunden an ChatGPT und Google, notieren Sie die genannten Medien und Marken, und bringen Sie diese Liste in ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns. Dort wählen wir gemeinsam das Format, das zu Ihrem Ziel und Budget passt.

Häufige Fragen zu AI Overviews im Marketing

Muss ein Advertorial als Werbung gekennzeichnet werden?

Ja. Bezahlte Advertorials müssen im DACH-Raum klar als Werbung erkennbar sein, meist über Hinweise wie „Anzeige“ oder „Sponsored“. Die Kennzeichnung setzt in der Regel das Medium nach seinen eigenen Vorgaben.

Wie lange dauert es, bis eine Medienplatzierung erste Effekte auf die KI-Sichtbarkeit zeigt?

Rechnen Sie eher in Monaten als in Wochen. Die Veröffentlichung ist planbar, doch AI Overviews wechseln ihre Quellen langsam: Bei 53 Prozent der von SISTRIX beobachteten Prompts änderte sich über rund vier Monate keine einzige zitierte Quelle.

Lohnen sich neben Medienplatzierungen auch Bewertungsplattformen?

Ja, vor allem im B2B. OMR Reviews, G2 und Kununu gehören zu den Quellen, auf die Sprachmodelle für Vergleiche zurückgreifen. Im B2C-Bereich übernehmen Portale wie Check24, Idealo und Verivox diese Rolle.

Reicht eine einzelne Platzierung aus, oder braucht es mehrere Medien?

Meistens braucht es mehrere. Je regelmäßiger Ihr Markenname in relevantem redaktionellem Kontext erscheint, desto stärker wirkt das Signal auf Sprachmodelle. Kombinieren Sie ein Fachmedium Ihrer Branche mit einem Leitmedium und verteilen Sie die Platzierungen über mehrere Monate.

Wie unterscheidet sich die Optimierung für ChatGPT von der für Google AI Overviews?

Google AI Overviews zitieren auffällig oft YouTube, Reddit und Quellen aus Googles eigenem Netzwerk. ChatGPT stützt sich stärker auf Referenz-, Fach- und Review-Quellen wie Wikipedia, Welt oder LinkedIn, dort zahlen Medienplatzierungen besonders direkt ein.