Online-Werbung auf WAZ.de kostet je nach Format sehr unterschiedlich. Display startet bei 25 € TKP, regionale Tagesfestplätze liegen je nach Stadt zwischen 200 und 700 € pro Tag, und ein WAZ-Advertorial mit der kleinsten Native-Teaser-Buchung kommt rechnerisch auf 924 € netto. Für Newsletter-Werbung gibt es öffentlich keine belastbare Preisliste.

Gemeint ist hier die Westdeutsche Allgemeine Zeitung im FUNKE-NRW-Umfeld, nicht die Wolfsburger Allgemeine Zeitung. Bevor Sie über einzelne Preise nachdenken, sollten Sie zuerst eine Sache klären: Wollen Sie gezielt auf WAZ.de erscheinen, in einem konkreten lokalen WAZ-Gebiet oder breit im FUNKE-Netzwerk? Diese Wahl bewegt den Preis stärker als das Wort „Anzeige“ selbst.

Worauf es bei der Budgetplanung wirklich ankommt, zeigen diese Punkte:

  • Für eine schnelle Kalkulation planen Sie WAZ.de-Display über TKP-Preise und lokale Festplätze über Tagespreise.
  • Ein WAZ-Advertorial wirkt erst mit Native-Teasern, deshalb liegt der rechnerische Einstieg höher als der reine Artikelpreis von 299 €.
  • Newsletter-Werbung bleibt der unscharfe Teil, weil die Newsletter sichtbar sind, aber keine Anzeigenpreisliste öffentlich vorliegt.
  • Print lohnt den kurzen Vergleich, weil lokale WAZ-Anzeigen teils völlig anders kalkuliert werden als digitale Pakete.

Was kostet WAZ Werbung auf WAZ.de?

Online-Werbung auf WAZ.de startet bei planbaren TKP-Modellen für Display und Native Teaser. Lokale Festplätze rechnet die WAZ dagegen als Tagespreise ab. Für ein Advertorial mit garantierter Mindestreichweite sollten Sie mindestens 924 € netto einplanen.

Die Preisspanne ist deshalb so breit, weil WAZ.de nicht einfach ein Banner verkauft. Sie kaufen entweder Sichtkontakte im Netzwerk, eine regionale Platzierung in einem bestimmten lokalen Umfeld oder einen redaktionell wirkenden Inhalt, der zusätzlich beworben wird. Die genauen Konditionen finden Sie in der FUNKE-MediaSales-Preisliste für NRW, gültig ab Januar 2026.

Für den schnellen Überblick lohnt der direkte Vergleich der wichtigsten Online-Formate mit ihrer Preislogik und dem typischen Einsatz.

Format Preislogik Typischer Einsatz
Display Standard 25 € TKP Reichweite im FUNKE-Netzwerk
Display Premium 30 € TKP bessere Platzierungen
Display High Viewability 50 € TKP maximale Sichtbarkeit
Regio Multiscreen Herne 200 €/Tag kleineres lokales Umfeld
Regio Multiscreen Essen 600 €/Tag große Lokalausgabe
Regio Multiscreen Duisburg 700 €/Tag große Lokalausgabe
Native Article 299 € redaktioneller Beitrag
Native Teaser 25 € TKP, ab 25.000 AIs Ausspielung des Advertorials

Beim Native-Setup kommt zum Native Article für 299 € noch die Teaser-Ausspielung dazu, die den Artikel überhaupt erst sichtbar macht. Die Mindestbuchung liegt bei 25.000 Ad Impressions, und bei 25 € TKP sind das 625 € für die Teaser. Zusammen landen Sie bei 924 € netto, und das, bevor zusätzliche Reichweite, Kreation oder weitere Kanäle ins Spiel kommen. Wie Sie Bannerformate sauber aufsetzen, zeigt unser Leitfaden zum Schalten von Display-Werbung im Detail.

Welche WAZ.de-Formate passen zu welchem Ziel?

Display passt, wenn Sie Reichweite und Sichtbarkeit im regionalen Umfeld kaufen wollen. Native Teaser und Advertorials spielen ihre Stärke dann aus, wenn Sie ein erklärungsbedürftiges Angebot verkaufen oder über Inhalt erst Vertrauen aufbauen müssen.

Das Marktumfeld gibt dem Thema Rückenwind. Der OVK rechnet für 2025 mit einem deutschen Online-Display- und Video-Werbemarkt von rund 7,5 Mrd. €, ein Plus von 8,5 Prozent. Native-In-Page-Formate zählen in dieser Statistik übrigens zur Display-Werbung. Für WAZ.de heißt das ganz konkret: Bannerwerbung bleibt ein planbarer Baustein für regionale Kampagnen, kein Auslaufmodell.

Bewerben Sie einen Sale, eine Eröffnung oder eine lokale Aktion, führen Display und regionale Tagesfestplätze meist direkter zum Ziel. Müssen Sie dagegen ein B2B-Angebot, ein Gesundheitsprodukt oder ein komplexeres Dienstleistungsthema erklären, gehört das Advertorial nach vorne und bekommt über Native Teaser seine Reichweite. E-Paper und Print kommen ins Spiel, wenn Ihre Zielgruppe die WAZ bewusst als Zeitung liest oder wenn Sie eine Printkampagne digital verlängern wollen. Wie sich die Kosten für native Formate generell zusammensetzen, lesen Sie in unserem Überblick zu Preisen und Anbietern von Native Ads.

Der wichtigste Punkt für die Planung: Das beste Format ist nicht automatisch das günstigste. Sie sparen selten Geld, wenn Sie ein erklärungsbedürftiges Angebot in ein kleines Banner pressen und die fehlende Überzeugung danach mit teurer Zusatzreichweite ausgleichen müssen.

Was kostet ein WAZ-Advertorial?

Ein WAZ-Advertorial kostet rechnerisch mindestens 924 € netto, wenn Sie Native Article und kleinste Native-Teaser-Buchung zusammen betrachten. Der reine Artikelpreis von 299 € wirkt niedrig, aber ohne Teaser fehlt dem Inhalt die garantierte Ausspielung.

Welche Themen in diesem Umfeld funktionieren, zeigen die live veröffentlichten WAZ-Advertorials recht deutlich. Ein Cybersecurity-Beitrag zu NIS 2 vom 27. Januar 2026 spricht Entscheider an, ein Matratzen-Advertorial aus Bielefeld vom 19. Januar 2026 greift ein konkretes Verbraucherproblem auf, und der Beitrag zur Smoke and Luck GmbH vom 15. Januar 2026 setzt auf ein B2B-Thema aus der Karosserie- und Lackierbranche.

Für Ihre Planung ist diese Mischung wichtiger als die reine Preiszahl. WAZ-Advertorials funktionieren nicht wie Pressemitteilungen, die einfach nur eine Firmenbotschaft abladen. Sie brauchen ein Thema, das Leser im regionalen Nachrichtenumfeld akzeptieren, und eine klare Aktion am Ende, damit die bezahlte Aufmerksamkeit nicht versandet.

Wir würden bei der Vorbereitung zuerst prüfen, ob Ihr Angebot lokale Relevanz, ein starkes Problem oder eine glaubwürdige Expertenperspektive hergibt. Fehlt das, arbeitet derselbe Betrag in Display oder in einem anderen Medium oft besser. Worauf es bei der Themenwahl im regionalen Umfeld ankommt, vertiefen wir in unserem Beitrag zu Advertorials in Regionalmedien.

Notiz aus der Praxis: Bei WAZ-Advertorials schreibt die Redaktion den Text, Sie liefern das Bildmaterial. Die Teaser werden automatisch aus dem Artikel generiert, und bei rein regionaler Belegung ist kein zusätzliches Targeting möglich. Das verändert, wie Sie den Beitrag vorab briefen sollten.

Was ist bei WAZ-Newslettern öffentlich bekannt?

WAZ-Newsletter gibt es sichtbar, eine belastbare Preisliste für Newsletter-Anzeigen liegt öffentlich aber nicht vor. Wer hier buchen will, arbeitet deshalb am besten mit einer konkreten Anfrage und lässt sich das Angebot schriftlich nach Reichweite, Platzierung und Versandgebiet aufschlüsseln.

Die WAZ bietet unter anderem einen täglichen Newsletter, „WAZ in drei Minuten“ und mehrere Lokalnewsletter an. Die öffentlich auffindbaren WAZ- und FUNKE-Informationen liefern aber keinen festen Anzeigenpreis, den Sie seriös als Standard nennen könnten. Bekannt ist nur das technische Werbemittelformat von 800 × 250 Pixeln.

Genau hier passieren in der Praxis oft Budgetfehler. Sagt ein Angebot nur „Newsletter-Platzierung“, wissen Sie noch nicht, ob Sie eine lokale Ausgabe, einen Themennewsletter oder eine breite Ausspielung kaufen. Fragen Sie deshalb nach Versandfrequenz, Empfängerbasis, Platz im Newsletter und Klick-Reporting. Ohne diese Angaben lässt sich ein Newsletter-Preis nicht fair gegen Display oder Native Teaser stellen.

Was kosten WAZ-Anzeigen in Print und E-Paper?

Print-Anzeigen in der WAZ rechnet der Verlag über Millimeterpreise ab, und die lokalen Ausgaben unterscheiden sich deutlich. Zur Orientierung: Essen WAZ+NRZ kostet 12,27 € pro Millimeter, Bottrop WAZ 4,05 € und die große NRW-Gesamtausgabe 92,80 € pro Millimeter.

Mit echten Beispielrechnungen wird die Spanne greifbar. Eine einspaltige Anzeige über 100 Millimeter liegt in den lokalen Ausgaben damit in einem ganz anderen Bereich als in der Gesamtbelegung.

Ausgabe / Format Preis Beispiel: 1 Spalte × 100 mm
Essen WAZ+NRZ 12,27 €/mm 1.227 € netto
Gelsenkirchen WAZ 6,82 €/mm 682 € netto
Bottrop WAZ 4,05 €/mm 405 € netto
NRW-Gesamtausgabe 92,80 €/mm 7.952,60 € (Festformat)
E-Paper-Interstitial NRW 5.540 €/Tag Fullscreen, klickbar
Digitales Prospekt im E-Paper 130,59 €/1.000 Expl. 7 Tage Laufzeit

Spannend wird Print vor allem durch die digitale Verlängerung. Viele Printanzeigen werden automatisch mit einem kostenpflichtigen crossmedialen Digitalpaket für 99 € kombiniert, sofern keine Ausnahme greift. Darin stecken die klickbare Anzeige im E-Paper, ein Displaywerbemittel und eine Landingpage. Wie Sie Print insgesamt strategisch in den Mediaplan einbauen, zeigt unser umfassender Leitfaden zur Zeitungswerbung.

Wer E-Paper direkt buchen will, landet schnell höher. Ein E-Paper-Interstitial für die NRW-Tageszeitungen kostet 5.540 € als Tagesfestpreis, ein digitales Prospekt im E-Paper dagegen 130,59 € pro 1.000 Exemplare. Der Sprung von der lokalen Millimeteranzeige zum digitalen Festplatz ist also erheblich.

Wie buchen Sie WAZ Werbung über Wordsmattr?

Sie können WAZ Werbung direkt über FUNKE anfragen, aber wir übernehmen die Arbeit, die vor und nach der Buchung den Unterschied macht: Formatwahl, Mediaplanung, Abstimmung, Content-Erstellung und Reporting. Das zahlt sich besonders aus, wenn WAZ nur ein möglicher Baustein in Ihrer Kampagne ist.

Der direkte Weg führt über Anfrage, Beratungsgespräch und Angebot. Das reicht, wenn Sie genau wissen, welches Format Sie wollen, und Ihre Kampagne kaum Abstimmung braucht. Knifflig wird es, sobald Sie Display, Native, Newsletter, Print und E-Paper gegeneinander abwägen müssen. So gehen wir dabei vor:

  1. Ziel und Zielgruppe klären: Wir prüfen, was Sie erreichen wollen und wen Sie wirklich brauchen.
  2. Medienvergleich: Wir bewerten, ob WAZ.de gegenüber anderen Regional- oder Fachmedien die beste Bühne bietet.
  3. Rahmen festlegen: Wir klären Budget, Thema, Werbemittel, Kennzeichnung, Laufzeit und Auswertung.
  4. Umsetzung und Reporting: Wir erstellen den Content, stimmen mit dem Verlag ab und liefern messbare Ergebnisse.

Wir arbeiten seit 2012 im Advertorial- und Media-Umfeld, kennen durch unsere eigene Medienhaus-Vergangenheit beide Seiten einer Kampagne und bringen Kontakte zu mehr als 500 Medien mit. Für Sie heißt das: Sie kaufen nicht nur eine Platzierung, sondern eine sauber geplante Kampagne, in der WAZ Werbung sinnvoll eingeordnet wird. Wenn Sie generell überlegen, wie Sie den passenden Partner auswählen, hilft unser Beitrag, eine geeignete Media-Agentur zu finden.

WAZ-Buchung mit klarem Budgetrahmen

Die eigentliche Überraschung bei WAZ Werbung ist nicht der höchste Preis, sondern die Spannweite zwischen sehr lokalen Tagesplatzierungen und größeren Kombi-Produkten. Ein kleines Budget kann lokal präzise eingesetzt erstaunlich viel bewegen, während ein größeres Budget verpufft, sobald Format und Botschaft nicht zusammenpassen.

Der reine Listenpreis reicht für eine belastbare Entscheidung also nicht. Platzierung und Ausspielung verändern den Wert oft stärker als die Zahl auf dem Angebot. Newsletter sollten Sie erst durchrechnen, wenn Empfängerbasis und Platzierung konkret feststehen. Und genau weil WAZ nur eine von vielen Optionen ist, prüfen wir sie neutral gegen andere Medien, statt jedes Budget automatisch in denselben Kanal zu schieben.

Der nächste sinnvolle Schritt ist ein kurzer Kampagnencheck mit Ziel, Region, gewünschter Laufzeit und grobem Budgetrahmen. Daraus leiten wir gemeinsam ab, ob WAZ.de, ein WAZ-Advertorial, Print mit Digitalpaket oder ein ganz anderes Medium den besten Einstieg bietet.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich WAZ Werbung nur in Essen oder Duisburg schalten?

Ja, WAZ Werbung lässt sich lokal planen, sofern das jeweilige Gebiet im regionalen Angebot abgedeckt ist. Für digitale Multiscreen-Festplätze liegt Essen bei 600 € pro Tag und Duisburg bei 700 € pro Tag, während kleinere lokale Umfelder wie Herne schon ab 200 € pro Tag buchbar sind.

Wie viele Impressions muss ich für Native Teaser bei WAZ buchen?

Die Mindestbuchung für regionale Native Teaser liegt bei 25.000 Ad Impressions. Bei 25 € TKP sind das 625 € für die Teaser. Zusammen mit dem Native Article für 299 € ergibt sich der rechnerische Mindestcase von 924 € netto.

Läuft WAZ.de Werbung immer nur auf WAZ.de?

Nein, das hängt von der Buchung ab. Sie können gezielt im WAZ-Umfeld planen oder Reichweite über das größere FUNKE-NRW-Portfolio buchen. Dort werden neben WAZ.de auch weitere regionale und thematische Angebote vermarktet, was Ihre Reichweite deutlich erweitert.

Kann ich eine Printanzeige in der WAZ digital verlängern?

Ja, viele Printanzeigen werden mit einem kostenpflichtigen crossmedialen Digitalpaket kombiniert. Dieses Paket kostet 99 € zusätzlich und umfasst unter anderem die klickbare Anzeige im E-Paper, ein Displaywerbemittel und eine Landingpage.

Welche Display-Formate sind bei WAZ.de relevant?

Für WAZ.de sind klassische Formate wie Billboard, Medium Rectangle und mobile Varianten relevant. In regionalen Multiscreen-Bundles wird zum Beispiel ein Billboard mit 800 × 250 Pixeln mit einem Mobile Medium Rectangle mit 300 × 250 Pixeln kombiniert.

Wie vergleiche ich WAZ Display mit einem WAZ-Advertorial?

Vergleichen Sie zuerst das Ziel, nicht den Einzelpreis. Display eignet sich für schnelle Sichtbarkeit und regionale Reichweite. Ein Advertorial funktioniert besser, wenn Ihr Angebot erklärt werden muss und Leser mehr Kontext brauchen, bevor sie klicken oder anfragen.